Tag Archive: Köln

Kleines Derby in Köln

 

Am Samstag wird es wohl im rechtrheinischen Köln-Höhenberg spannend werden. Es kommt zum Derby zwischen Viktoria und Fortuna Köln.

Viktoria hatte sich durch große Investitionen fest vorgenommen die zweite Kraft  in Köln im Bereich des Fußballs zu werden. Die Fortuna also zu überholen. Dieses ehrgeizige Ziel hat wohl auch die Fortuna angespornt. Denn sie grüßen die Tabelle von oben und schauen auf die “Schäl Sick” herab. Bei einem Sieg der Fortunen ist wohl die Meisterschaft der Regionalliga West den Südstädter nicht mehr zu nehmen und sie können an den Relegationsspielen zur 3. Liga teilnehmen. (Bericht)

Die Kollegen von rheinfussball.de haben einige detailierte Artikel über das Derby veröffentlicht!

 

 

 

 

 

 

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Transfervorschläge für den 1.FC Köln

Van Buyten wird wohl nur der Anfang der Fahnenstange sein. Der “Effzeh” wird ja bekannterweise mal wieder im Oberhaus landen. Durch den Aufstieg wird es Zeit für einen Umbruch in der Mannschaft. Der eher unerfahrene Haufen von jungen Spielern muss altern. Erfahrung ist entscheidend, wenn man nicht in den Abstiegsstrudel geraten will. Man will ja nicht wie der VFB Stuttgart sein, der bis zum letzten Spieltag um den Abstieg spielen wird. Platz 3-6 sollte ja schon drin sein! Der FC Köln ist ja nicht irgendein Verein. Die Geißböcke gehören nach oben.

Jetzt steht Schmadtke vor einer harten Probe. Er ist dem Jugenwahn verfallen. Trotz berechtigter Kritik von Außen, wurde Verträge einfach blind von jungen Talenten verlängert. Schmadtke wollte wohl durch die vertragslaufzeit de Marktwert steigern, um Wimmer, Horn und Co. wenigstens für eine Aufwandsentschädigung veräußern kann.

Jetzt ist es zum Glück soweit, dass Schmadtke seinen Fehler erkannt hat. Mit 11 Talenten kann man einfach die Liga nicht halten. Also schauen wir uns doch einmal an, welche neuen Spieler perfekt in die neue Spielphilosophie passen würden:

Georgios Karagounis, 37 Jahre, Fulham: Der letzte Held der EM 2004! Wer kann vons ich behaupten, dass er einen Europmeister in Mannschaft hat!

 

 

Joan Capdevila, 36, Espanyol Barcelona: Ein Flügelflitzer für die defensive linke Außenbahn. Mit 36 ist er wohl noch für Trainer Stöger formbar.

 

 

Ailton, 40 Jahre, vereinslos: Der Sturm hat ja bekannterweise einige Probleme, da sollte doch das kleine dicke Ailton dem “effzeh” helfen können.

 

 

Mit diesen Transfers kann es ja nur mit der Europaleague klappen und danach geht es noch viel weiter. Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!

 

 

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Danke, Lukas!

 

lukas

In der heutigen Fußballwelt, in der schmierige PR-Berater, Rhetorik-Experten und Mediendirektoren die Aussagen der Fußballstars genauestens unter die Lupe nehmen, gibt es noch einen Mann, der sich gegen den heutigen verbalen Perfektionismus stellt: Lukas Podolski. Endlich wieder jemand, der sich in die legendären Aussagen von großen Fußballikonen einreiht wie Matthias Sammer, Paul Breitner oder auch Andy Möller. Wer kennt die berühmten Sprüche nicht? „Das nächste Spiel ist immer das nächste!“ „Alle hatten die Hosen voll, nur bei mir lief es ganz flüssig.“ „Und Madrid oder Mailand, Hauptsache Italien.“

Noch heute begeistern solche Zitate die Fußballwelt. Ich möchte nicht darauf hinaus, dass der Fußball früher besser war oder die Fußballer noch echte Kerle waren. Die verbalen Ausrutscher einiger Kicker werden einfach sehr vermisst. Selbst kurz nach Abpfiff, wenn sensationsgierige Reporter auf den Platz eilen, um die frischesten Eindrücke zu erhalten, können heutzutage sogar schon die Profis die wortgewandten Journalisten verbal auskontern.

Umso mehr freue ich mich, wenn mein Fernseher läuft und Gerhard Delling zum Publikum sagt, dass nun Lukas Podolski am Mikrofon stehe. Da lacht das Herz. Ganz gespannt sitze ich dann vor dem Fernseher und lausche jedes Wort dieses, wie die Medien ihn beschreiben, direkten ehrlichen Mannes. Und dann kommen diese Aussagen wie „Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel“ oder „Jetzt haben wir Brust“.

Lukas Podolski schafft es den Fußball wieder zu vermenschlichen und zu zeigen, dass nicht alles perfekt sein muss. Seiner Beliebtheit schaden die, sagen wir, leichten verbalen Schwächen nicht. Ganz im Gegenteil das Nichtdenken steigert sein Ansehen in der Fanbasis.

Wünschenswert wäre es, wenn ihm andere Profis nacheifern würden, damit die Fußballherzen der Zuschauer vor dem Fernseher bzw. Radio wieder höher schlagen. Darum mein Plädoyer an alle PR-Berater: Lasst die Fußballprofis in Ruhe, Perfektionismus ist auf dem Platz gefragt und nicht neben dem Feld. Danke Prinz Poldi, dass du es verstanden hast.

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