Category Archive: Amateure

Kleines Derby in Köln

 

Am Samstag wird es wohl im rechtrheinischen Köln-Höhenberg spannend werden. Es kommt zum Derby zwischen Viktoria und Fortuna Köln.

Viktoria hatte sich durch große Investitionen fest vorgenommen die zweite Kraft  in Köln im Bereich des Fußballs zu werden. Die Fortuna also zu überholen. Dieses ehrgeizige Ziel hat wohl auch die Fortuna angespornt. Denn sie grüßen die Tabelle von oben und schauen auf die “Schäl Sick” herab. Bei einem Sieg der Fortunen ist wohl die Meisterschaft der Regionalliga West den Südstädter nicht mehr zu nehmen und sie können an den Relegationsspielen zur 3. Liga teilnehmen. (Bericht)

Die Kollegen von rheinfussball.de haben einige detailierte Artikel über das Derby veröffentlicht!

 

 

 

 

 

 

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Who needs Relegation?

Der Kampf ums Profigeschäft läuft! Die Relegationsspiele sind ausgelost. Seit der Einführung der 3. Liga und den daraus resultierenden Relegationsspielen, steigt mein Gerechtigskeitsempfinden immer zur Ende der Saison! Warum muss eine Mannschaft, die erster in der eigenen Liga wurde, auch noch in zwei KO-Spielen ums Profigeschäft kämpfen?

Dabei werden auch noch durch Auslosung die stärksten Mannschaften gegeneinander antreten. So musste im letzten Jahr schön Sportfreunde Lotte gegen RB Leipzig ran und Elversberg hatte ein wenig “Losglück” mit der zweiten Mannscfhaft von 1860 München. Dieses Jahr trifft es wohl Fortuna Köln, die gegen Bayern II ranmüssen. Gerade aus Sicht der Regionalliga West ist die Relegation ein großer Nachteil. Hier tummeln sich so einige größere Vereine, auch Traditonsvereine genannt. Das Comeback in den “bezahlten” Fußball wird durch das Aufstiegsreglement des DFB nur erschwert.

Die Regionalliga SüdWest hat den Vorteil, dass sie zwei Mannschaften in die Gadiatorenarena Relegation schicken können. Mit der Begründung, dass die meisten Landesverbände vertreten sind. Auf die Qualität wird nicht geschaut! Es ist nur auffällig, dass fast in allen Liga (bis auf die Regionalliga West) nur die zweiten Mannschaften von Bundesligamannschaften oben mitspielen.

Vielleicht sollte man das Aufstiegssystem einmal überdenken! Ein Qualitätsschub werden die Relegatonsspiele der 3. Liga nicht geben. Ganz im Gegenteil!

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Schiedsrichter will ich nicht sein!

Immer wieder gibt es dir große Diskussion, dass es am Schiedsrichternachwuchs fehlt. Man kann die Spiele in den unteren Klassen nicht mehr besetzen. Gerade im Jugendbereich wird es immer enger. Aber was sind die Gründe?

Es heißt in den Medien, dass es an der gestiegenen Gewaltbereitschaft von Mannschaften liege. Der Schiedsrichter muss Angst haben aufs Feld zu gehen. Die Fußballverbände machen bei dieser Diskussion munter mit. Der Ascheplatz wird zum Kriegsplatz transformiert.

Natürlich gibt es Ausschreitungen, Schlägereien und Beleidigungen. Manchmal kann man sich einen schöneren Sonntag vorstellen, als sich von manchen noch alkoholisierten Spielern und Zuschauern anschreien zu lassen. Aber es gibt auch die schönen Momente als Schiedsrichter, selbst in der Kreisklasse. Da sieht man ein schönes umkämpftes Spiel und man leitet ein Spiel und sanktioniert nicht nur. Nach Abpfiff gibt sich jeder die Hand und man wird als Schiedsrichter noch auf eine Bratwurst eingeladen. Dies sind wohl die häufigsten Vorkommnisse. Darüber wird selbstverständlich nicht gesprochen, da es aus medialer Sicht nicht spannend genug ist und die Verbände müssten sich ja dann selbst hinterfragen, wieso die Anzahl an aktiven Schiedsrichter immer weiter sinkt.

Im Interview (s.Link) habe ich mit zum ersten Mal gelesen, dass es auch ein Strukturproblem gibt. Aus persönlicher Sicht kenne ich dieses Problem nur zu gut. Die Aufstiegschancen sind sehr gering. Die Schiedsrichter müssen, wenn sie in eine höhere Klasse möchten. Extreme Lehrgänge absolvieren. Sie müssen unheimlich viel Zeit investieren um die Möglichkeit zu haben, etwas höher zu pfeifen. Naja, das wäre ja auch halb so wild! Wenn man motiviert ist und auch Talent hat, schafft man das auch noch. Aber wie kommt man zu diesen Lehrgängen?

Der jeweilige Kreis, indem man pfeift, muss den Schiedsrichter nominieren, um bei den Lehrgängen dabei sein zu dürfen. Es gibt auch eine extrem begrenzte Anzahl an Schiedsrichter, die der kreis nominieren darf. Also wird gefiltert! Nur wie? Oft geht es nicht um Leistung, sondern um Beliebtheit. Übernimmt man einen ehrenamtlichen Posten im Schiesrichterausschuss steigen die Möglichkeiten aufzusteigen. Man brauch Fürsprecher. Ich möchte nicht verallgemeinern, das ist eine rein subjektive Meinung. Man bekommt gesagt, dass man einer der besten Schiedsrichter im Kreis sei, aber nicht zum Lehrgang zum Aufstieg in die Bezirksliga mitgenommen wird, da man ja nicht ehrenamtlich im Kreis arbeite.

Durch diese Frustration kann man das Schiedsrichterwesen nicht mehr genießen. Man zieht die Konsequenzen und entscheidet sich aufzuhören und der Schiedsrichterausschuss ist auch noch überrascht!

Gratz sagt in seinem Interview genau die richtigen Worte, dass auch die fehlenden Aufstiegschancen motivierte Schiedsrichter aufgeben lässt!

 

Hier zum Interview:

http://www1.wdr.de/themen/sport/schiedsrichtermangel100.html

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Wohin, Sportfreunde Siegen?

siegen-sfsKnapp 100.000 Einwohner hat die „Großstadt“ Siegen. Hauptbestandteile sind die Stahlindustrie, die Universität, ein Schlosskomplex und der Fußballverein Sportfreunde Siegen. Dieser Verein hat es einmal sogar bis in die zweite Bundesliga geschafft. Es spielte dort unter anderem Giuseppe Reina, Patrick Helmes und der polnische Nationalspieler Daniel Bogusz.

Nach kurzen Intermezzo in der zweiten Liga. (Man beendete in der Saison 2004/2005 den letzten latz) kämpfte man einige Jahre in der Regionalliga, aber musste dennoch Insolvenz beantragen. So mussten die Sportfreunde einen Neuanfang in der NRW-Liga anfangen und schafften tatsächlich nach zwei Haren wieder den Wiederaufstieg in die Regionalliga West im Jahre 2012.

Nun kam im Dezember 2013 die Hiobsbotschaft, dass im Juni 2014 der Mäzen UTSCH aussteigen wird. So klafft ein Loch von 700.000€ im Budget der Sportfreunde. Einen Insolvenzantrag soll es erst einmal nicht geben, aber trotzdem geht in Siegen die Insolvenzangst um. Sicher ist nur, dass es in der Saison 2014/2015 eine Regionalligamannschaft in Siegen geben wird. Aber der Trainingsbetrieb kann nicht mehr unter Profibedingungen bestehen.

Es soll eine Mannschaft aufgebaut werden, die aus der eigenen Jugend und aus jungen Sportlern bestehen, die auch einen Blick auf ihre Ausbildung legen. Und hier kommt der Vorteil der Universitätsstadt Siegen zum Vorschein. So hofft der Vorstand durch eine Kooperation mit der Uni zielstrebige Fußball nach Siegen zu locken.
Dennoch wird es wohl ab der Saison 2014 nur noch um das Bestehen in der Liga gehen.

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