Category Archive: Allgemein

Was ziehe ich nur zum Spiel an?

libero5Die Kollegen von nur www.nurfussball.com haben sich, beim schönsten Sport der Welt, dem Aussehen gewidmet, sprich den Schuhen und Trikots!

Männer verstehen oft nicht Frauen, wieso man sich stundenlang über Schuhe unterhalten kann! Durch Nurfussball.com kann ,zumindest meine Person, die Diskussion über verschiedene Schuhe ein wenig nachvollziehen. Auch zukünftige Neuerscheinungen werden in Form eines Kalendars angegeben.

Die Oberbekleidung wird natürlich acuh nicht vergessen. So werden Neuerscheinungen der verschiedenen Mannschaften regelmäßig gepostet.

Wer also wissen will, was zur neuen Saison im Trend sein wird, kann gerne sich hier informieren.

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Kleines Derby in Köln

 

Am Samstag wird es wohl im rechtrheinischen Köln-Höhenberg spannend werden. Es kommt zum Derby zwischen Viktoria und Fortuna Köln.

Viktoria hatte sich durch große Investitionen fest vorgenommen die zweite Kraft  in Köln im Bereich des Fußballs zu werden. Die Fortuna also zu überholen. Dieses ehrgeizige Ziel hat wohl auch die Fortuna angespornt. Denn sie grüßen die Tabelle von oben und schauen auf die “Schäl Sick” herab. Bei einem Sieg der Fortunen ist wohl die Meisterschaft der Regionalliga West den Südstädter nicht mehr zu nehmen und sie können an den Relegationsspielen zur 3. Liga teilnehmen. (Bericht)

Die Kollegen von rheinfussball.de haben einige detailierte Artikel über das Derby veröffentlicht!

 

 

 

 

 

 

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Löw kann aufatmen!

Ganz Deutschland weint nach dem Aus in der Championsleague der Überbayern! Ganz Deutschland?-Nein! Der Mann, der hauptberuflich Vertreter einer Männerkosmetiklinie ist, freut sich.

Im Sommer steht für ihn ein Sommerturnier für Hobbymannschaften an. Er ist dort der Cheftrainer einer Mannschaft. Natürlich muss sich für ein solches Turnier eine vernünftig vorbereitet werden. Planungssicherheit ist dabei das A und O. Urlaubsanträge von vielen Teilen der Mannschaft waren noch nicht durch. Jetzt kam die Zusage vom bayrischen Arbeitgeber, dass die Mannschaft zusammen eine Bergwanderung in Tirol zur Teambuilding machen können. Die Teilnehmer freuen sich schon sehr darauf Kräuterlimonade mit den Kollegen in einer Berghütte zu trinken.

 

 

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Schiedsrichter will ich nicht sein!

Immer wieder gibt es dir große Diskussion, dass es am Schiedsrichternachwuchs fehlt. Man kann die Spiele in den unteren Klassen nicht mehr besetzen. Gerade im Jugendbereich wird es immer enger. Aber was sind die Gründe?

Es heißt in den Medien, dass es an der gestiegenen Gewaltbereitschaft von Mannschaften liege. Der Schiedsrichter muss Angst haben aufs Feld zu gehen. Die Fußballverbände machen bei dieser Diskussion munter mit. Der Ascheplatz wird zum Kriegsplatz transformiert.

Natürlich gibt es Ausschreitungen, Schlägereien und Beleidigungen. Manchmal kann man sich einen schöneren Sonntag vorstellen, als sich von manchen noch alkoholisierten Spielern und Zuschauern anschreien zu lassen. Aber es gibt auch die schönen Momente als Schiedsrichter, selbst in der Kreisklasse. Da sieht man ein schönes umkämpftes Spiel und man leitet ein Spiel und sanktioniert nicht nur. Nach Abpfiff gibt sich jeder die Hand und man wird als Schiedsrichter noch auf eine Bratwurst eingeladen. Dies sind wohl die häufigsten Vorkommnisse. Darüber wird selbstverständlich nicht gesprochen, da es aus medialer Sicht nicht spannend genug ist und die Verbände müssten sich ja dann selbst hinterfragen, wieso die Anzahl an aktiven Schiedsrichter immer weiter sinkt.

Im Interview (s.Link) habe ich mit zum ersten Mal gelesen, dass es auch ein Strukturproblem gibt. Aus persönlicher Sicht kenne ich dieses Problem nur zu gut. Die Aufstiegschancen sind sehr gering. Die Schiedsrichter müssen, wenn sie in eine höhere Klasse möchten. Extreme Lehrgänge absolvieren. Sie müssen unheimlich viel Zeit investieren um die Möglichkeit zu haben, etwas höher zu pfeifen. Naja, das wäre ja auch halb so wild! Wenn man motiviert ist und auch Talent hat, schafft man das auch noch. Aber wie kommt man zu diesen Lehrgängen?

Der jeweilige Kreis, indem man pfeift, muss den Schiedsrichter nominieren, um bei den Lehrgängen dabei sein zu dürfen. Es gibt auch eine extrem begrenzte Anzahl an Schiedsrichter, die der kreis nominieren darf. Also wird gefiltert! Nur wie? Oft geht es nicht um Leistung, sondern um Beliebtheit. Übernimmt man einen ehrenamtlichen Posten im Schiesrichterausschuss steigen die Möglichkeiten aufzusteigen. Man brauch Fürsprecher. Ich möchte nicht verallgemeinern, das ist eine rein subjektive Meinung. Man bekommt gesagt, dass man einer der besten Schiedsrichter im Kreis sei, aber nicht zum Lehrgang zum Aufstieg in die Bezirksliga mitgenommen wird, da man ja nicht ehrenamtlich im Kreis arbeite.

Durch diese Frustration kann man das Schiedsrichterwesen nicht mehr genießen. Man zieht die Konsequenzen und entscheidet sich aufzuhören und der Schiedsrichterausschuss ist auch noch überrascht!

Gratz sagt in seinem Interview genau die richtigen Worte, dass auch die fehlenden Aufstiegschancen motivierte Schiedsrichter aufgeben lässt!

 

Hier zum Interview:

http://www1.wdr.de/themen/sport/schiedsrichtermangel100.html

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Schiff des Torjägers – Als die Karriere eines Ausnahmestürmers zu Ende gin

Eine Nachricht aus Afrika ging 2001 durch die Weltpresse: Ein Schiff soll Kinder transportiert haben, die als Arbeitskräfte durch ihre Familien verkauft wurden. Es wurde bekannt, dass die „Etireno“ dem damaligen Fußballprofi Akpoborie gehörte. Er kaufte es 1998 für seine Familie in Nigeria, damit sie ein eigenes Geschäft aufbauen sollte. Sobald diese Nachricht heraus war, löste der VfL Wolfsburg seinen Vertrag auf. Die Karriere war beendet. Jonathan Akpoborie beteuert bis heute, dass er keine Ahnung von den Geschehnissen auf der Fähre gehabt habe.

Drei Jahre lang recherchierte Heidi Specogna in Afrika und Europa, um mit Behörden und damaligen verschleppten Kindern, die auf dem Schiff befreit worden waren, zu sprechen. Die Dokumentation verzichtet bewusst auf eine Bewertung der Vorkommnisse oder auf eine Verurteilung Akpobories. Sie zeigt vielmehr, dass beide Seiten eine Mitschuld tragen. Einmal die Familien, die ihre Kinder aus Hunger, Sterbensangst und Naivität an Menschenhändler verkauften und auch Akpoborie, der blind seiner Familie vertraute, dass nichts Illegales auf der „Etireno“ passierte.

Das macht diesen Film auch so ausdrucksstark. Specogna versucht möglichst alle Perspektiven dieses schrecklichen Ereignisses zu berücksichtigen. Der Vorfall wird gekonnt genutzt, um die unterschiedlichen Lebensweisen in Europa und Afrika zu verdeutlichen. Durch Einstellungen auf das Dorfleben der verschleppten Kindern, wie sie sich am Existenzminimum durschlagen und einer direkten Einblendung auf den damaligen Fußballprofi mit goldener Uhr und teurem Schmuck, der über sein Leben erzählt, macht Heidi Specogna sehr eindrucksvoll auf die Probleme der Globalisierung und die Schere zwischen Arm und Reich aufmerksam. Auch die Zwiespältigkeit innerhalb der afrikanischen Kultur zwischen Tradition und der modernen westlichen Welt wird sehr deutlich, als Anato, ein damals verschleppter Junge, eine Ausbildung als Fotograf anfängt und zu Beginn durch ein Voodoo Ritual gesegnet wird.

Außerdem gibt Peter Pander (ehemaliger Manager vom VfL Wolfsburg) Einblicke ins Vereinsleben, wenn auch Vorstandsvorsitzende eines großen Automobilunternehmens Einfluss nehmen können. Peter Pander meinte auch, dass Jonathan Akpoborie sehr deutsch sei, aber immer wieder wird deutlich, dass er als Afrikaner fühlt und auch die Sicht eines Afrikaners hat. Insgesamt rührt der Film trotz seiner neutralen Sicht auf das Leben der Menschen den Zuschauer immens.

Es wird deutlich, dass es einige große Diskrepanzen in den Lebensweisen Europas und Afrikas bestehen. Auf jeden Fall: ein sehr sehenswerter Dokumentarfilm. Er wird wohl in kleineren Programmkinos in Deutschland am 2. Dezember 2010 anlaufen.

Das Schiff des Torjägers von Heidi Specogna

Kino-Dokumentarfilm / 91min / Deutsch, Französisch, Afrikanische Sprachen / 2010

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Königstransfer, Garcia!

339Man wusste, dass es für Werder Bremen sehr schwierig in der Saison 2013/2014 werden würde. Es geht nur um den Klassenerhalt. Das böse Wort “Umbruch” wurde in den vielen Interviews ausgeschlachtet. Man will gestärkt auf die eigene Jugend setzen. So wurde gerade im Umfeld von Werder Bremen aufgeräumt. Es gab sehr viele Personalwechsel. Der Jugendkoordinator wurde entlassen und man hinterfragte sich selbst. Robin Dutt und Thomas Eichin sollen das operative geschäft nun in neue Bahnen lenken. Jetzt liegt Werder im Mittelfeld und der Verbleib in der ersten Liga ist fast erreicht!

So kann man ein vorläufiges Fazit ziehen:

Fakt ist, dass die eigene Jugend sich nicht wirklich durchgesetzt hat. Hauptsächlich wurden die jungen Spieler als Ergänzungsspieler eingesetzt. Der entscheidende Faktor, dass Werder sich neu erfunden hat, sind die externen Neuzugänge. Makiadi, Cardirolia, Di Santo und Garcia. Allesamt wurden Stammspieler. Allesamt sind Spielertypen, die über Kampf und Einsatzwillen kommen.

Jetzt klingt es so, dass der Wechsel zum Jugendstil gescheitert ist. Aber Jugendarbeit gilt nicht umsonst als ein mittelfristiges Konzept in einem Fußballunternehmen. Die zweite Mannschaft spielt erfolgreich in der Regionalliga, die Jugendmannschaften spielen regelmäßig oben mit, also wird wohl in den nächsten Jahren hoffentlich genügend neue Talente hoch, die sich zum Stammspieler in Bremen entwickeln können.

Trainer Robin Dutt will eine Mannschaft aufbauen, die nicht nur für Offensivfußball steht. So wurde der Schwerpunkt auf die Defensive gesetzt. Resultat war, dass es nicht mehr das schöne Spiel war, dass man in den letzten Jahren kannte. Es wurde fast schon Catenaccio gespielt. Aber die Resultate stimmten. Sobald Dutt meinte, dass der Zeitpunkt da wäre, das Spiel offensiver auszurichten, gab es emfindliche Niederlagen, die an alte Zeiten erinnerten. Also wieder zurück zur reinen Defensive. Die große Stärke ist in dieser Saison, dass Werder den Gegener totkämpft. Auf diesen Einsatz will dutt aufbauen. In den Spielen gegen hannover und Schalke in der Rückrunde, erkannte man nun, was Dutt für einen “Matchplan” hat. Es geht darum, dass man nah am Gegner steht. Die Zweikämpfe annimmt und dann über Ballsicherheit und Kombinationen schnell das Mittelfeld überbrückt und zum Torabschluss kommt. Dabei geht es nicht um die reine Dominanz, aber der Gegner soll zum Laufen gebracht werden. Oft wurde das Spiel auch schon im Mittelfeld verlagert. So musste der Gegner ungewohnte Wege gehen und Schnittstellen öffneten sich. Dann soll der Pass in die Spitze kommen. Ein Schwerpunkt wurde auch auf die Standards gelegt. So erzielte Prödl nach einem Standard das Siegtor gegen Hannover 96.

Wenn man sich nun die Tugenden anschaut, die Dutt einfordert, muss ein Name sofort fallen: Santiago Garcia. Der Neuzugang aus Palermo steht stellvertretend für die neue Spielphilosophie. Sieben Gelbe Karten und eine Ampelkarte in 17 Spielen zeigen, dass er keine Angst vor Zweikämpfen hat. Auf der seit Jahren vakanten Position als linker Verteidiger ist er bei dutt absolut gesetzt, wenn er nicht gesperrt oder verletzt ist. Garcia beweist auch, dass er sich selbst hinterfragt. Viele seiner Karten waren nicht unbedingt nötig. Er war eindeutig übermotiviert. Nach seiner Gelb/Roten-Karte wurde er sogar vom Sportgericht für zwei Spiele gesperrt. (Normalfall ist ein Spiel) Sein Spiel wurde abgeklärter auch außerhalb des Platzes ist sein Einsatzwillen zu erkennen. Er versucht so schnell wie möglich Deutsch zu lernen. Sein Deutschlehrer bei Werder Bremen bescheinigt ihm, dass er gute Fortschritte macht.

Bei all diesen Faktoren kann man behaupten, dass Garcia ein Königstranfer war. Jetzt geht es in der neuen Saison einen Ersatz für Aaron Hunt zu finden. Die Fans hoffen, dass Bremen einen ähnlichen Transfertreffer landen kann, wie bei Garcia.

 

 

 

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Danke, Lukas!

 

lukas

In der heutigen Fußballwelt, in der schmierige PR-Berater, Rhetorik-Experten und Mediendirektoren die Aussagen der Fußballstars genauestens unter die Lupe nehmen, gibt es noch einen Mann, der sich gegen den heutigen verbalen Perfektionismus stellt: Lukas Podolski. Endlich wieder jemand, der sich in die legendären Aussagen von großen Fußballikonen einreiht wie Matthias Sammer, Paul Breitner oder auch Andy Möller. Wer kennt die berühmten Sprüche nicht? „Das nächste Spiel ist immer das nächste!“ „Alle hatten die Hosen voll, nur bei mir lief es ganz flüssig.“ „Und Madrid oder Mailand, Hauptsache Italien.“

Noch heute begeistern solche Zitate die Fußballwelt. Ich möchte nicht darauf hinaus, dass der Fußball früher besser war oder die Fußballer noch echte Kerle waren. Die verbalen Ausrutscher einiger Kicker werden einfach sehr vermisst. Selbst kurz nach Abpfiff, wenn sensationsgierige Reporter auf den Platz eilen, um die frischesten Eindrücke zu erhalten, können heutzutage sogar schon die Profis die wortgewandten Journalisten verbal auskontern.

Umso mehr freue ich mich, wenn mein Fernseher läuft und Gerhard Delling zum Publikum sagt, dass nun Lukas Podolski am Mikrofon stehe. Da lacht das Herz. Ganz gespannt sitze ich dann vor dem Fernseher und lausche jedes Wort dieses, wie die Medien ihn beschreiben, direkten ehrlichen Mannes. Und dann kommen diese Aussagen wie „Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel“ oder „Jetzt haben wir Brust“.

Lukas Podolski schafft es den Fußball wieder zu vermenschlichen und zu zeigen, dass nicht alles perfekt sein muss. Seiner Beliebtheit schaden die, sagen wir, leichten verbalen Schwächen nicht. Ganz im Gegenteil das Nichtdenken steigert sein Ansehen in der Fanbasis.

Wünschenswert wäre es, wenn ihm andere Profis nacheifern würden, damit die Fußballherzen der Zuschauer vor dem Fernseher bzw. Radio wieder höher schlagen. Darum mein Plädoyer an alle PR-Berater: Lasst die Fußballprofis in Ruhe, Perfektionismus ist auf dem Platz gefragt und nicht neben dem Feld. Danke Prinz Poldi, dass du es verstanden hast.

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