Monthly Archives: April 2014

Kleines Derby in Köln

 

Am Samstag wird es wohl im rechtrheinischen Köln-Höhenberg spannend werden. Es kommt zum Derby zwischen Viktoria und Fortuna Köln.

Viktoria hatte sich durch große Investitionen fest vorgenommen die zweite Kraft  in Köln im Bereich des Fußballs zu werden. Die Fortuna also zu überholen. Dieses ehrgeizige Ziel hat wohl auch die Fortuna angespornt. Denn sie grüßen die Tabelle von oben und schauen auf die “Schäl Sick” herab. Bei einem Sieg der Fortunen ist wohl die Meisterschaft der Regionalliga West den Südstädter nicht mehr zu nehmen und sie können an den Relegationsspielen zur 3. Liga teilnehmen. (Bericht)

Die Kollegen von rheinfussball.de haben einige detailierte Artikel über das Derby veröffentlicht!

 

 

 

 

 

 

Continue Reading

Löw kann aufatmen!

Ganz Deutschland weint nach dem Aus in der Championsleague der Überbayern! Ganz Deutschland?-Nein! Der Mann, der hauptberuflich Vertreter einer Männerkosmetiklinie ist, freut sich.

Im Sommer steht für ihn ein Sommerturnier für Hobbymannschaften an. Er ist dort der Cheftrainer einer Mannschaft. Natürlich muss sich für ein solches Turnier eine vernünftig vorbereitet werden. Planungssicherheit ist dabei das A und O. Urlaubsanträge von vielen Teilen der Mannschaft waren noch nicht durch. Jetzt kam die Zusage vom bayrischen Arbeitgeber, dass die Mannschaft zusammen eine Bergwanderung in Tirol zur Teambuilding machen können. Die Teilnehmer freuen sich schon sehr darauf Kräuterlimonade mit den Kollegen in einer Berghütte zu trinken.

 

 

Continue Reading

Who needs Relegation?

Der Kampf ums Profigeschäft läuft! Die Relegationsspiele sind ausgelost. Seit der Einführung der 3. Liga und den daraus resultierenden Relegationsspielen, steigt mein Gerechtigskeitsempfinden immer zur Ende der Saison! Warum muss eine Mannschaft, die erster in der eigenen Liga wurde, auch noch in zwei KO-Spielen ums Profigeschäft kämpfen?

Dabei werden auch noch durch Auslosung die stärksten Mannschaften gegeneinander antreten. So musste im letzten Jahr schön Sportfreunde Lotte gegen RB Leipzig ran und Elversberg hatte ein wenig “Losglück” mit der zweiten Mannscfhaft von 1860 München. Dieses Jahr trifft es wohl Fortuna Köln, die gegen Bayern II ranmüssen. Gerade aus Sicht der Regionalliga West ist die Relegation ein großer Nachteil. Hier tummeln sich so einige größere Vereine, auch Traditonsvereine genannt. Das Comeback in den “bezahlten” Fußball wird durch das Aufstiegsreglement des DFB nur erschwert.

Die Regionalliga SüdWest hat den Vorteil, dass sie zwei Mannschaften in die Gadiatorenarena Relegation schicken können. Mit der Begründung, dass die meisten Landesverbände vertreten sind. Auf die Qualität wird nicht geschaut! Es ist nur auffällig, dass fast in allen Liga (bis auf die Regionalliga West) nur die zweiten Mannschaften von Bundesligamannschaften oben mitspielen.

Vielleicht sollte man das Aufstiegssystem einmal überdenken! Ein Qualitätsschub werden die Relegatonsspiele der 3. Liga nicht geben. Ganz im Gegenteil!

Continue Reading
Continue Reading

Transfervorschläge für den 1.FC Köln

Van Buyten wird wohl nur der Anfang der Fahnenstange sein. Der “Effzeh” wird ja bekannterweise mal wieder im Oberhaus landen. Durch den Aufstieg wird es Zeit für einen Umbruch in der Mannschaft. Der eher unerfahrene Haufen von jungen Spielern muss altern. Erfahrung ist entscheidend, wenn man nicht in den Abstiegsstrudel geraten will. Man will ja nicht wie der VFB Stuttgart sein, der bis zum letzten Spieltag um den Abstieg spielen wird. Platz 3-6 sollte ja schon drin sein! Der FC Köln ist ja nicht irgendein Verein. Die Geißböcke gehören nach oben.

Jetzt steht Schmadtke vor einer harten Probe. Er ist dem Jugenwahn verfallen. Trotz berechtigter Kritik von Außen, wurde Verträge einfach blind von jungen Talenten verlängert. Schmadtke wollte wohl durch die vertragslaufzeit de Marktwert steigern, um Wimmer, Horn und Co. wenigstens für eine Aufwandsentschädigung veräußern kann.

Jetzt ist es zum Glück soweit, dass Schmadtke seinen Fehler erkannt hat. Mit 11 Talenten kann man einfach die Liga nicht halten. Also schauen wir uns doch einmal an, welche neuen Spieler perfekt in die neue Spielphilosophie passen würden:

Georgios Karagounis, 37 Jahre, Fulham: Der letzte Held der EM 2004! Wer kann vons ich behaupten, dass er einen Europmeister in Mannschaft hat!

 

 

Joan Capdevila, 36, Espanyol Barcelona: Ein Flügelflitzer für die defensive linke Außenbahn. Mit 36 ist er wohl noch für Trainer Stöger formbar.

 

 

Ailton, 40 Jahre, vereinslos: Der Sturm hat ja bekannterweise einige Probleme, da sollte doch das kleine dicke Ailton dem “effzeh” helfen können.

 

 

Mit diesen Transfers kann es ja nur mit der Europaleague klappen und danach geht es noch viel weiter. Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!

 

 

Continue Reading

Ansgar Brinkmann- der weiße Brasilianer!

Ansgar BAnsgar Brinkmannrinkmann war 20 Jahre lang Fußballprofi. Den großen Sprung schaffte er sportlich nie. Seine Sprüche waren aber schon immer Weltklasse. Er ließ seine Gegenspieler auf den Flügeln des Spielfeldes ins Leere laufen. So schaffte er es außerhalb des Platzes sich selbst durch sein Verhalten ins Abseits zu schießen. Des Öfteren hatte er Probleme mit der Justiz (Körperverletzung oder Fahrerflucht).

„ (zu einer jungen Frau) Ich hab heute Abend schon 800 DM ausgeben und noch 2 Millionen auf dem Konto. Was willst du? “

Solche Kommentare gehörten zum Standardrepertoire des Exoten des deutschen Fußballs. Wie er Gesetzmäßigkeiten gerne in der bürgerlichen Welt ausdehnte, so macht er es auch auf dem Platz.

Bei seiner Zeit bei Tennis Borussia Berlin wechselte er sich selbst ein. Neben Günther Netzer war er wohl der einzige Fußballprofi, der dies wagte. Sein Abschiedsspiel bekam Brinkmann am 27. März 2009 in Bielefeld vor 4100 Zuschauern.

 

Continue Reading

Abschlachten lassen und sich feiern lassen!

Am 30. Spieltag wurde ich live Zeuge, wie irrational Fußball ist. Mainz 05 hatte gerade Werder Bremen mit 3:0 besiegt. Eigentlich hätten es auch 4 oder 5 Gegentore für Werder Bremen sein können. Aytekin pfeift das Spiel ab und was passiert im Gästebereich der Fans? – Die Mannschaft wird gefeiert! Eine Stunde nach Abpfiff hörte man immer noch die Anfeuerungsrufe der Werder Fans. Da musste einfach die Mannschaft noch einmal raus!

Der absolute Wahnsinn! Damit sind die Fans wohl wieder ein Kandidat für den SportBild Award, den die Fans auch schon im letzten Jahr gewonnen haben. Ob so etwas auch in Hamburg möglich wäre?

 

Continue Reading
Continue Reading

Schiedsrichter will ich nicht sein!

Immer wieder gibt es dir große Diskussion, dass es am Schiedsrichternachwuchs fehlt. Man kann die Spiele in den unteren Klassen nicht mehr besetzen. Gerade im Jugendbereich wird es immer enger. Aber was sind die Gründe?

Es heißt in den Medien, dass es an der gestiegenen Gewaltbereitschaft von Mannschaften liege. Der Schiedsrichter muss Angst haben aufs Feld zu gehen. Die Fußballverbände machen bei dieser Diskussion munter mit. Der Ascheplatz wird zum Kriegsplatz transformiert.

Natürlich gibt es Ausschreitungen, Schlägereien und Beleidigungen. Manchmal kann man sich einen schöneren Sonntag vorstellen, als sich von manchen noch alkoholisierten Spielern und Zuschauern anschreien zu lassen. Aber es gibt auch die schönen Momente als Schiedsrichter, selbst in der Kreisklasse. Da sieht man ein schönes umkämpftes Spiel und man leitet ein Spiel und sanktioniert nicht nur. Nach Abpfiff gibt sich jeder die Hand und man wird als Schiedsrichter noch auf eine Bratwurst eingeladen. Dies sind wohl die häufigsten Vorkommnisse. Darüber wird selbstverständlich nicht gesprochen, da es aus medialer Sicht nicht spannend genug ist und die Verbände müssten sich ja dann selbst hinterfragen, wieso die Anzahl an aktiven Schiedsrichter immer weiter sinkt.

Im Interview (s.Link) habe ich mit zum ersten Mal gelesen, dass es auch ein Strukturproblem gibt. Aus persönlicher Sicht kenne ich dieses Problem nur zu gut. Die Aufstiegschancen sind sehr gering. Die Schiedsrichter müssen, wenn sie in eine höhere Klasse möchten. Extreme Lehrgänge absolvieren. Sie müssen unheimlich viel Zeit investieren um die Möglichkeit zu haben, etwas höher zu pfeifen. Naja, das wäre ja auch halb so wild! Wenn man motiviert ist und auch Talent hat, schafft man das auch noch. Aber wie kommt man zu diesen Lehrgängen?

Der jeweilige Kreis, indem man pfeift, muss den Schiedsrichter nominieren, um bei den Lehrgängen dabei sein zu dürfen. Es gibt auch eine extrem begrenzte Anzahl an Schiedsrichter, die der kreis nominieren darf. Also wird gefiltert! Nur wie? Oft geht es nicht um Leistung, sondern um Beliebtheit. Übernimmt man einen ehrenamtlichen Posten im Schiesrichterausschuss steigen die Möglichkeiten aufzusteigen. Man brauch Fürsprecher. Ich möchte nicht verallgemeinern, das ist eine rein subjektive Meinung. Man bekommt gesagt, dass man einer der besten Schiedsrichter im Kreis sei, aber nicht zum Lehrgang zum Aufstieg in die Bezirksliga mitgenommen wird, da man ja nicht ehrenamtlich im Kreis arbeite.

Durch diese Frustration kann man das Schiedsrichterwesen nicht mehr genießen. Man zieht die Konsequenzen und entscheidet sich aufzuhören und der Schiedsrichterausschuss ist auch noch überrascht!

Gratz sagt in seinem Interview genau die richtigen Worte, dass auch die fehlenden Aufstiegschancen motivierte Schiedsrichter aufgeben lässt!

 

Hier zum Interview:

http://www1.wdr.de/themen/sport/schiedsrichtermangel100.html

Continue Reading

Bald auch noch Heidenheim!

 

Die Saison 2013/2014 ist im Endspurt! In allen Ligen von der 1. Bundesliga bis hin zur Kreisliga geht es um Aufstieg, Abstieg, internationale Plätze etc.!

Mannschaften aus der 1. Bundesliga bringen dann gerne Sätze im Interview, dass sie bloß nicht in die zweite Liga wollen um dann gegen Paderborn oder Sandhausen zu spielen. In der nächsten Saison wird wohl ein weiterer Name fallen und zwar der vom 1.FC Heidenheim.

Für alle, die Heidenheim nicht kennen hier ein paar Daten:

Heidenheim liegt an der östlichen Grenze der Schwäbischen Alb und hat knapp 50000 Einwohner. Die Stadt liegt im Dreieck zwischen Ulm, Dtuttgart und Augsburg. Der  Ort ist sehr beliebt für Wanderer und Fahrradtouren!

Ich möchte jetzt nicht die Metapher des kleinen gallischen Dorfs bringen, aber irgendwie muss man leider die Art der Philosophie bewundern. Heidenheim setzt nämlich ausschließlich auf Spieler aus Süddeutschland. Diese Regel wird ein wenig getreckt, indem man auch Spieler verpflichtet, die in süddeutschland gespielt haben. Dennoch sei die Frage erlaubt: Wieso?

Die Philosophie ist ein gefundenes Fressen für Romantiker. So können sie immer sagen, dass sich Spieler aus der Region sich besser identifizieren können. Eventuell geben die Spieler den entscheidenden Prozentpunkt im Spiel mehr. Aber man kann es auch als ein geniales Marketingkonzept sehen. Es gibt viele kleine Verein in der Umgebung (Aalen, Sandhausen, Ulm). Man muss sich also abheben von jenen, um auch in der gesamten Republik Aufmerksamkeit zu bekommen.

Im Fall eines Aufstiegs wurde schon gesagt, dass man wohl von seiner Philosophie abweichen muss und auch Spieler nördlich des Mains verpflichten wird.

Egal wie man es sehen will! Heidenheim spielt guten und erfolgreichen Fußball und wird zurecht aufsteigen. Es ist für die Romantiker unter uns schön zu sehen, dass Heidenheim auch die Möglichkeit als Tabellenerster aufzusteigen und somit den “dosenclub” hinter sich lassen wird. Das genaue Gegenteil von Heidenheim!

 

Continue Reading
Visit Us On Facebook